Besonderheiten der MindWalking-Sitzung
- Der Sitzungsleiter übernimmt Verantwortung für das gute Ergebnis
Er deutet nicht, wertet nicht, passt seinen Sitzungspartner in kein weltanschauliches, diagnostisches oder religiöses System ein, weiß nichts besser. Der Sitzungsleiter macht keine Energiearbeit und hat weder mediale Kontakte zu Schutzengeln oder Geistführern noch channelt er diese. Er legt keine Karten, fertigt kein Horoskop an, liest nicht aus dem Kaffeesatz, dichtet seinem Sitzungspartner keine vergangenen Leben an. Er hört mit Anteilnahme zu, verhindert ein Abgleiten vom Sitzungsthema (das der Sitzungspartner vorgegeben hat, dem er aber nicht immer gewachsen ist), macht Mut. Er begleitet seinen Sitzungspartner vom Eingangsgespräch bis hin zum guten Ergebnis.
- Offene Karten
Der Sitzungspartner ist mündiger Mitarbeiter. Zwischen Sitzungsleiter und Sitzungspartner besteht ein simples Geschäftverhältnis: hier die Leistung, da das Geld, und fertig. Keine längerfristigen Verpflichtungen, keine Guru-Gelöbnisse, kein sektiererischer Denkzwang.
- Ergebnisorientiertheit
Mehrtägige Sitzungsblocks sind die Regel. Die Arbeit ist enorm intensiv. Es geht um Erkenntnisse und selbstgewonnene Einsichten, nicht um abgesessene Zeit. Erinnerungsbilder und negative Gedanken werden voll erkannt und rückstandslos entschärft. Wer aus der Tür geht und strahlt, dem bleiben keine Fragezeichen. Zwei Tage MindWalking können das ganze Leben verändern.
- Durchleben statt durchdenken
Um den Geist zu befreien, müssen bedrohliche Erinnerungs- und Vorstellungsbilder mit sämtlichen Emotionen durchlebt werden. Nur "drüber reden" hilft nichts!
- Die Methode
MindWalking, mal ganz simpel betrachtet, reduziert sich auf zwei Fragen. Erstens: "Was ist nicht so, wie Sie es gerne hätten?" -- Zweitens: "Womit hat das angefangen?" Der Rest ist Arbeit am geistigen Bildschirm, bis man zu dem auslösenden Erlebnis vorstößt. Dabei sieht sich der Sitzungspartner mit teilweise nur schwer tolerierbaren Bildern aus seiner Innenwelt konfrontiert; der Sitzungsleiter unterstützt ihn bei dieser Auseinandersetzung.
- Mündigkeit
Der MindWalking-Trainer geht davon aus, dass es nur einen gibt, der die Antwort auf die Fragen des Sitzungspartners kennt, nämlich der Sitzungspartner selbst. Daher wird bei MindWalking nicht mit Hypnose, Deutung oder Suggestion gearbeitet. Die Sitzung vollzieht sich bei wachem, kritischem Tagesbewusstsein. Man weiß, was man sieht und erlebt, während man es sieht und erlebt. Und in das, was man da sieht und erlebt, wird nichts Mystisches oder Geheimnisvolles hineingedeutet. Es wird weder diagnostiziert noch interpretiert. Denn wenn MindWalking den Menschen mündiger machen will, kann es nicht angehen, dass ihn der Sitzungsleiter bevormundet oder gar suggestiv manipuliert.
- MindWalking ist Training
Wir arbeiten nicht am Symptom, sondern am Erzeuger des Symptoms, an Ihnen selbst also. Letztendlich geht es nicht einfach darum, "ein Bündel loszuwerden", sondern um die Fähigkeit, mit seinen Bündeln selbstständig fertig zu werden. Fähigkeiten erwirbt man durch Training. Eine Sitzung ist daher als geistiges Training zu betrachten, nicht als eine passive Form von Therapie im "Mach's mir weg"-Sinn. Wenn der Sitzungspartner keinen Sitzungsleiter mehr braucht, weil er selbstständig zurechtkommt, das ist das schönste aller Ergebnisse.
- Zielsetzung von MindWalking
Die Lebensaufgabe erkennen, die "Lebensmission". Sie in die Tat umsetzen.
Bewusst agieren statt unbewusst reagieren, darum geht es.
Wer eine Vision hat und an sich glaubt, dem gehört die Zukunft.
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