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Gesprächskreis der angehenden LebenskünstlerDie meisten von uns arbeiten und arbeiten und arbeiten. Die ganze Zeit sind wir am Arbeiten. Oft bleibt die Lebensqualität dabei auf der Strecke. Auch im Familienkreis be-trachten wir uns häufig gegenseitig bloß noch als Projekterfüllungsfunktionäre. Das Zwischenmenschliche geht verloren, z. B. Achtsamkeit, Einstimmung, Zuneigung, Bestätigung, Nachgiebigkeit, Vertrauen. Gezwungenermaßen schauen wir ständig auf Leistung und Verdienst, verarmen dabei aber seelisch. Oft fragen wir uns, was das Ganze für einen Sinn haben soll. Wie wir es ändern könnten. Aber weil wir darüber nicht nachzudenken gelernt haben, machen wir einfach weiter. Nächste Runde im Hamsterrad Es könnte anders sein. Dazu muss man sich über einiges klar werden, speziell über grundlegende Begriffe wie etwa Kommunikation, Führung, Kontrolle, Ethik, Werte, Emotion, Motivation, Frustration, Vision, Organisation. Ein Gespräch zum Beispiel bedarf der Führung, wenn es ergebnisreich sein soll. Führung bedeutet Kontrolle. Aber darf man denn kontrollieren? Was ist richtig, was falsch? Die Frage nach ethischer Legitimation stellt sich, nach Werten. Dieselbe Frage stellt sich auch bei Visionen und Zielen. Was ist statthaft, was nicht? Dann die Organisation: Wie organisiert man seine Zielerreichung auf mitmenschlich akzeptable Weise? Wie leitet man seine Mitarbeiter an? Wie geht man mit deren Widerständen und Emotionen um? Wie mit den eigenen? Wie handhabt man Frustration und Motivation? Wer diese Komponenten in ihrer Verflochtenheit begreift, wer mit ihnen denken kann, hat die Chance im Dschungel unserer Zivilisation ethisch und moralisch zu überleben. Das macht wahre Lebenskunst aus. Unserem erst im Juni 2010 gestarteten Gesprächsforum könnte man deshalb vielleicht den Arbeitstitel "Treff der angehenden Lebenskünstler" geben. Trotz all der harten Arbeit sind wir immerhin sensibel genug, um zu spüren, dass hier etwas nicht stimmt. Wir möchten uns weiter sensibilisieren und so den Wahnsinn des Alltags besser hand-haben lernen. Das wäre das Wunschziel für diese Treffen. Die Durchführung sieht so aus: mit jeweils wechselnder Beteiligung treffen wir uns alle drei Monate zum offenen Gespräch. Es gibt keine Erscheinungsverpflichtung. Themen, die wir alle als zentral erleben, werden von den Anwesenden zur Sprache gebracht, Lösungen werden gefunden. Begleitet wird die ganze Geschichte von Ulrich Kramer aus Lauenförde/Weserbergland. Ulrich hat vor vielen Jahren einmal Psychologie studiert, sich aber geschworen das nie wieder zu tun. Er betreibt seit 25 Jahren eine Praxis für Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung und hat zu diesen Themen je ein Buch geschrieben. Es werden von ihm weder Vorträge gehalten, noch kommt es zu gruppendynamischen Peinlichkeiten. Zwar arbeiten wir dynamisch, bleiben aber immer sachlich. Übungen und Demonstrationen unterstützen die laufende Forumsdiskussion und führen zu selbstständigen Erkenntnissen. Es wird nicht, wie so oft, Vorgekautes mit Kopfnicken bedacht und hinterher wieder vergessen. "Lernen durch Erleben" ist das Motto. Der Zeitrahmen ist von 12 Uhr bis 18 Uhr an einem Samstag oder Sonntag. Der Termin wird vorher jeweils ausgemacht. Der Beitrag für Ulrich Kramer beträgt 60 Euro. Bist du das nächste Mal dabei? » Übersicht über die aktuellen Termine
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