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Zehn geistige Grundgesetze

  1. Jeder ist seines Glückes Schmied - aber auch seines Unglückes.
     
  2. Persönliche Ansichten, Meinungen und Grundsätze sind der Zaun um das Spielfeld des Lebens. Je nach Art der Ansichten eines Menschen ist sein Spielfeld entweder eng oder weit.
     
  3. Der Charakter eines Menschen ist das Resultat all seiner Ansichten. Durch seine Ansichten macht er sich zu dem, was er ist. Was er für wahr und richtig hält, bestimmt sein Leben.
     
  4. Negative (hinderliche) Ansichten werden in krisenhaften und traumatischen Situationen gefaßt. Oft bleiben sie unbewußt, weil man keinen Abstand zu ihnen hat. Selbst wenn man sie kennt, kann man sie nicht leicht "per Beschluß" ändern. Man ist mit ihnen identifiziert.
     
  5. Jedes Spiel beginnt mit einem guten Vorsatz, zum Beispiel: "Das schaffe ich!" Man spielt in Richtung Gewinn. Kommt Frust auf, so faßt man leicht einen schlechten Vorsatz, zum Beispiel: "Das schaff ich nie!" Von nun an spielt man in Richtung Verlust. (So schreibt sich jeder sein eigenes Programm.)
     
  6. Streß entsteht dadurch, daß sich negative Programmsätze mit positiven reiben. Der gute Vorsatz bleibt bestehen, der schlechte beißt sich mit ihm. Es zieht einen in beide Richtungen. So entstehen Konflikte und damit geistige Spannung. Sie äußert sich in Niedergeschlagenheit, Entscheidungsschwäche und Handlungsunfähigkeit.
     
  7. Negative Programmsätze lassen sich zwar zeitweilig mit positiven überlagern und ausblenden - aber dadurch verschwinden die negativen nicht! Vielmehr bremsen die negativen die positiven "von hinten" aus. Deswegen können positive Programmsätze nur wirklich greifen, wenn keine negativen mehr an sie gekoppelt sind.
     
  8. Negative Programmsätze lassen sich auflösen. Dazu muß man das Urgeschehnis aufspüren, in dem der negative Programmsatz gefaßt wurde, und es im Detail durchleben.
     
  9. Alle unerwünschten Zustände haben irgendwann einmal angefangen. Nichts war "schon immer" so. Deswegen läßt sich alles ändern.
     
  10. Die meisten Probleme, auch die körperlichen, haben ihren Ursprung im Geist des Menschen. Gesundet der Geist, so gesundet auch der Körper und das Leben macht Freude.
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